So kalkulierst du Amazon und eBay Verkaufspreise richtig

Sep. 1, 2021 | E-Commerce | 0 Kommentare

In dieser Anleitung erfährst du, wie du Verkaufspreise für Amazon, eBay und Kaufland richtig berechnest — und warum die meisten Händler dabei systematisch zu knapp kalkulieren. Zu diesem Beitrag haben wir uns entschlossen, weil wir als JTL Service Partner immer wieder danach gefragt werden.

Stand: August 2026. Die Marktplätze haben ihre Gebühren allein in diesem Jahr mehrfach geändert — Amazon im Januar, eBay im Februar und im Juli. Wir halten diesen Beitrag aktuell, verbindlich sind aber immer die Gebührenseiten der Plattformen selbst. Die Links dazu findest du weiter unten in jedem Abschnitt.

Warum der Verkaufspreis über Gewinn oder Verlust entscheidet

Der richtige Verkaufspreis eines Produktes spielt eine entscheidende Rolle. Nicht nur für den Absatz, sondern vor allem für den Gewinn beziehungsweise die Marge. Wer hier seine Hausaufgaben nicht macht, verkauft entweder zu wenig — oder im schlechtesten Fall macht er mit jedem Verkauf Miese, ohne es zu merken.

Der zweite Fall ist der gefährlichere. Der Umsatz stimmt, die Bestellungen laufen, und trotzdem bleibt am Monatsende nichts übrig. Das haben wir bei Kunden schon oft gesehen, und in fast allen Fällen lag es an denselben zwei Denkfehlern.

Denkfehler 1: Die Provision wird auf den Gesamtbetrag berechnet — inklusive Versandkosten

Viele Händler rechnen die Marktplatzprovision auf den Artikelpreis. Das ist falsch. Bemessungsgrundlage ist bei allen drei großen Plattformen der Gesamtbetrag, den der Kunde an der Kasse bezahlt.

eBay formuliert das auf seiner Gebührenseite wörtlich so: Der Gesamtbetrag umfasst „den Artikelpreis, alle Bearbeitungsgebühren, die Kosten für den vom Käufer gewählten Versanddienst, die Umsatzsteuer und alle weiteren anfallenden Gebühren“. Bei Amazon heißt es: „Der Gesamtverkaufspreis ist der vom Käufer zu zahlende Gesamtbetrag, welcher den Artikelpreis und die Kosten für Versand und Geschenkverpackung umfasst.“ Kaufland rechnet auf den „Brutto-Verkaufspreis inkl. Versandkosten“.

Im Klartext: Du zahlst Provision auf die Versandkosten, die du selbst an den Paketdienst weiterreichst. Und du zahlst Provision auf die Umsatzsteuer, die dir ohnehin nicht gehört. Wer das nicht einrechnet, hat seine Marge schon vor dem ersten Verkauf verloren.

Der entscheidende Punkt: ein Bruttowert ist die Grundlage für einen Nettobetrag

Diesen einen Satz solltest du dir merken, denn er ist der Kern der ganzen Sache: Die Marktplätze bilden ihren Provisionssatz von einem Bruttowert — und stellen dir das Ergebnis als Nettobetrag in Rechnung.

Das sind zwei verschiedene Ebenen, die hier vermischt werden, und genau deshalb fühlt sich die Rechnung falsch an, wenn man sie zum ersten Mal macht. Die Berechnungsgrundlage ist der komplette Bestellwert, den der Kunde an der Kasse bezahlt — Artikelpreis, Versandkosten und Mehrwertsteuer zusammen. Der Betrag, der dabei herauskommt, ist eine Nettogebühr, die auf deine Nettoerlöse drückt.

Was das praktisch bedeutet, zeigt sich am besten in Zahlen. Verkaufst du für 36,36 € brutto bei 15 Prozent Provision, dann zahlst du 5,45 € an Amazon. Dein Nettoerlös aus diesem Verkauf beträgt aber nur 30,55 €, weil 5,81 € Umsatzsteuer an das Finanzamt gehen. Die 5,45 € Provision sind damit nicht 15 Prozent deiner Einnahmen, sondern 17,9 Prozent.

Die Faustregel dafür ist einfach: Multipliziere den genannten Provisionssatz mit 1,19, dann hast du den Anteil, den die Gebühr tatsächlich von deinem Nettoumsatz frisst. Bei Waren mit 7 Prozent Umsatzsteuer rechnest du entsprechend mit 1,07.

Genannter SatzTatsächlicher Anteil am Nettoumsatz (19 % USt.)
7 %8,3 %
13 %15,5 %
15 %17,9 %
16 %19,0 %

Wenn du also im Kopf mit „15 Prozent Amazon-Provision“ kalkulierst, rechnest du in Wahrheit mit knapp 18 Prozent. Bei einer knappen Marge entscheidet genau dieser Unterschied darüber, ob ein Produkt sich lohnt oder nicht.

Denkfehler 2: Umsatzsteuer und Provision schaukeln sich gegenseitig hoch

Beide Prozentsätze — die Umsatzsteuer und die Marktplatzprovision — werden vom Brutto-Endpreis gebildet. Das heißt, sie beeinflussen sich gegenseitig: Erhöhst du den Preis, um die Provision zu decken, steigt die Provision mit.

Deshalb lässt sich der richtige Verkaufspreis nicht durch simples Aufaddieren ermitteln. Wer seine Kosten nimmt, den Wunschgewinn draufschlägt und dann Provision und Umsatzsteuer obendrauf rechnet, landet zu niedrig. Rechnen wir das einmal konkret durch.

Rechenbeispiel: Wie groß der Unterschied wirklich ist

Nehmen wir einen Artikel, den du über Amazon verkaufst — Standardprovision 15 Prozent, Versand aus dem eigenen Lager, für den Kunden versandkostenfrei:

  • Einkaufspreis netto: 12,00 €
  • Versandverpackung netto: 0,60 €
  • Paketdienst netto: 4,50 €
  • Gewünschter Gewinn netto: 8,00 €

Die naive Rechnung: 17,10 € Kosten plus 8,00 € Gewinn ergibt 25,10 € netto. Darauf 15 Prozent Provision, dann 19 Prozent Umsatzsteuer — macht einen Verkaufspreis von 34,35 €.

Was tatsächlich übrig bleibt: Von 34,35 € brutto sind 28,86 € netto. Davon gehen 17,10 € Kosten ab und 5,15 € Provision — denn Amazon rechnet 15 Prozent von 34,35 €, nicht von 25,10 €. Übrig bleiben 6,61 € statt der geplanten 8,00 € — rund 17 Prozent weniger Gewinn, bei jedem einzelnen Verkauf.

Die korrekte Rechnung führt zu einem Verkaufspreis von 36,36 €. Erst damit bleiben nach Kosten und Provision wirklich 8,00 € Gewinn stehen. Der Unterschied von 2,01 € klingt nach wenig — bei 500 Verkäufen im Jahr sind das rund 700 € Gewinn, die dir sonst schlicht fehlen.

Welche Kosten in die Kalkulation gehören

In den Verkaufspreis gehören alle Prozesskosten — also alle Kosten, die vom Klick des Kunden bis zur Übergabe der Ware an den Paketdienst entstehen:

  • Einkaufspreis der Ware (netto)
  • Versandverpackung inklusive Füllmaterial und Klebeband (netto)
  • Kosten für den Paketdienst (netto)
  • Prozentuale Provision des Marktplatzes
  • Fixgebühr pro Bestellung, sofern die Plattform eine erhebt
  • Umsatzsteuer (7 oder 19 Prozent)

Nicht in die Einzelkalkulation gehören dagegen Kosten, die unabhängig vom einzelnen Verkauf anfallen: Shop-Abos, Kontogebühren, Marketingbudget, Miete, Löhne. Das sind Fixkosten, die über die Gesamtmarge gedeckt werden müssen, nicht über den einzelnen Artikelpreis. Genau deshalb haben wir sie auch in unserem Kalkulator bewusst weggelassen.

Die Gebühren bei Amazon (Stand August 2026)

Bei Amazon zahlst du zwei Dinge: die Kosten für dein Verkäuferkonto und die Verkaufsprovision je Artikel. Eine Fixgebühr pro Bestellung wie bei eBay gibt es hier nicht — dafür aber eine Mindestprovision je Artikel. Das Konto „Professionell“ kostet 39 € netto im Monat, beim Tarif „Einzelanbieter“ werden stattdessen 0,99 € netto je verkauftem Artikel fällig.

Die verbreitete Angabe „Amazon nimmt 15 Prozent“ ist eine gefährliche Vereinfachung. 15 Prozent ist der Standardsatz für die Sammelkategorie „alle anderen Kategorien“ — die tatsächliche Spanne reicht offiziell von 5 bis 45 Prozent.

KategorieProvision
Alle anderen Kategorien (Standard)15 %
Computer, Unterhaltungselektronik, Großgeräte, Reifen7 %
Werkzeuge & Heimwerkerbedarf13 %
Handgemachtes, Musikinstrumente12 %
Möbel15 % bis 200 €, darüber 10 %
Elektronik- und Druckerzubehör15 % bis 100 €, darüber 8 %
Kleidung & Accessoires5 % bis 15 € / 10 % bis 20 € / 15 % darüber
Babyprodukte8 % bis 10 €, darüber 15 %
Haushaltsprodukte8 % bis 20 €, darüber 15 %
Schmuck20 % bis 250 €, darüber 5 %
Amazon-Gerätezubehör45 %

In den meisten Kategorien gilt zusätzlich eine Mindestprovision von 0,30 € pro Artikel. Bei günstigen Kleinteilen kann diese Untergrenze die prozentuale Provision übersteigen — ein Punkt, den viele Kalkulationen übersehen.

Erfreulich: Zum 5. Januar 2026 hat Amazon in mehreren Kategorien die Provisionen erstmals seit Langem gesenkt. Heimbedarf ging von 15 auf 8 Prozent bis 20 € Artikelpreis, Lebensmittel und Feinkost sowie Nahrungsergänzung von 8 auf 5 Prozent bis 10 €. Wenn du in diesen Bereichen verkaufst, lohnt sich eine Neukalkulation. Alle Sätze findest du auf der offiziellen Amazon-Preisseite.

Und auch bei Amazon gilt, was oben beschrieben ist: Der Prozentsatz wird vom Bruttobestellwert gebildet, die Gebühr selbst ist ein Nettobetrag. Die genannten 15 Prozent entsprechen deshalb knapp 18 Prozent deines Nettoumsatzes — und genau an dieser Stelle verrechnen sich sehr viele Händler.

Die Gebühren bei eBay (Stand August 2026)

Bei eBay funktioniert die Rechnung genauso wie im Beispiel oben, nur mit einem zusätzlichen Posten: Die Gebühr für gewerbliche Verkäufer besteht aus zwei Teilen — einer prozentualen Verkaufsprovision und einer Fixgebühr pro Bestellung, die Amazon so nicht kennt.

KomponenteWert
Verkaufsprovisionkategorieabhängig, ca. 5 bis 16 %
Fixgebühr bis 10,00 € Bestellwert0,35 €
Fixgebühr über 10,00 € Bestellwert0,45 €
Angebotsgebühr Festpreis (ohne Shop)0,35 €
Angebotsgebühr Auktion (ohne Shop)0,50 €

Wichtig, wenn du eine ältere Kalkulation verwendest: Die Fixgebühr lag jahrelang pauschal bei 0,35 €. Seit dem 12. Februar 2026 ist sie zweistufig — für Bestellungen über 10 € gilt 0,45 €. Da die meisten gewerblichen Bestellungen darüber liegen, rechnest du mit einer veralteten Vorlage systematisch 10 Cent pro Bestellung zu wenig.

Typische Provisionssätze: Technik und Elektronik 7 Prozent, Technik-Zubehör 12 Prozent, Musikinstrumente und Modellbau 11 Prozent, Auto- und Motorradteile sowie Kleidung 12 Prozent, Garten, Heimwerker, Sport und Möbel 13 bis 14 Prozent, Business und Industrie sowie Büro 14 Prozent, Uhren und Schmuck 16 Prozent.

Zwei Änderungen aus dem Juli 2026 sind für viele Händler bares Geld wert: In 31 Technik- und Zubehörkategorien wurden die alten Staffelungen durch einheitliche Sätze ersetzt, und für gebrauchte oder refurbished Artikel gilt dort pauschal nur noch 5 Prozent Provision. Achtung: Diese Vereinheitlichung betrifft nur diese Kategoriegruppe — außerhalb davon, etwa bei Kleidung, Schmuck oder Medien, gelten weiterhin Schwellenwerte mit einem reduzierten Satz von 3 Prozent oberhalb der Grenze.

Ebenfalls neu seit Juli: Verkäufer mit dem Servicestandard „Unterdurchschnittlich“ zahlen nach vier Monaten einen Aufschlag von einem Prozentpunkt auf die Provision. Und ab dem 8. September 2026 entfällt die internationale Gebühr für alle, die „eBay Internationaler Versand“ nutzen.

PayPal-Gebühren gibt es nicht mehr separat. Die eBay-Zahlungsabwicklung ist seit Jahren Standard, die Zahlungskosten sind vollständig in der Verkaufsprovision aufgegangen. Wenn in deiner Kalkulationsvorlage noch eine eigene Zeile für PayPal steht, rechnest du zu hoch.

Wer viel verkauft, sollte die Shop-Abos prüfen: Basis 39,95 €, Top 79,95 €, Premium 299,95 € und Platin 4.999,95 € im Monat. Die aktuellen Sätze findest du auf der offiziellen eBay-Gebührenseite.

Die Gebühren bei Kaufland (Stand August 2026)

Kaufland ist als dritter großer Marktplatz für viele Händler dazugekommen und funktioniert nach demselben Prinzip: monatliches Abo plus Provision auf den Bruttopreis inklusive Versandkosten.

Das Abo kostet 39,95 € (Basic) oder 59,95 € (Plus) netto im Monat und gilt für alle Kaufland-Marktplätze. Die Provisionen liegen in Deutschland zwischen 7 und 16 Prozent: Computer, Elektronik, Reifen und Großgeräte 7 Prozent, Werkzeug und Parfüm 10 Prozent, Garten, Küche, Bekleidung und Schuhe 14 Prozent, Schmuck 16 Prozent. Für alle übrigen Kategorien gilt ein Standardsatz von 13 Prozent. In der Kategorie Medien kommen zu den 13 Prozent noch 0,70 € je Artikel hinzu. Maßgeblich ist die Konditionsseite von Kaufland.

Der große Trugschluss beim eigenen Onlineshop

Im eigenen Shop fällt keine Marktplatzprovision an — das klingt nach 15 Prozent geschenkt. Ist es aber nicht.

Auf einem Marktplatz zahlst du Provision dafür, dass dir jemand Kunden bringt. Im eigenen Shop musst du selbst für Kundschaft sorgen — über bezahlte Werbung, über Suchmaschinenoptimierung oder über Social Media. Das kostet entweder Geld oder Zeit, und beides gehört in die Rechnung.

Der ehrliche Vergleich lautet deshalb nicht „Marktplatz kostet 15 Prozent, eigener Shop kostet null“, sondern: Was kostet dich eine Bestellung im eigenen Shop tatsächlich, wenn du deine Marketingausgaben durch die Zahl der Bestellungen teilst? Erst diese Zahl ist mit der Marktplatzprovision vergleichbar. Bei vielen Händlern liegt sie höher als gedacht — und genau das ist der Grund, warum organische Sichtbarkeit langfristig der günstigste Vertriebskanal ist.

Unser kostenloser Verkaufspreis-Rechner für eBay, Amazon und den eigenen Shop

Weil wir immer wieder nach der richtigen Preisberechnung gefragt wurden, haben wir den E-Commerce-Preis-Kalkulator entwickelt. Er nimmt dir genau die Rechnung ab, die weiter oben im Beispiel schiefgegangen ist: Du trägst Einkaufspreis, Verpackung, Versand, Provision und Wunschmarge ein und bekommst den Verkaufspreis, bei dem am Ende wirklich das übrig bleibt, was du geplant hast.

E-Commerce-Preis-Kalkulator zur Berechnung von Verkaufspreisen für eBay, Amazon und Kaufland

Der Kalkulator ist bewusst für Händler gebaut, die ihre Ware selbst aus dem eigenen Lager versenden — nicht für den Versand durch Amazon (FBA). Er läuft in Google Tabellen, du brauchst also nur ein kostenloses Google-Konto und keine zusätzliche Software. Die Grundeinstellungen für die Provisionen sind vorausgefüllt, alle weiteren Werte trägst du selbst ein. Der Zugang ist kostenlos.

Häufige Fragen zur Verkaufspreis-Kalkulation

Werden die Marktplatzgebühren auch auf die Versandkosten berechnet?

Ja. eBay, Amazon und Kaufland berechnen die Provision jeweils auf den Gesamtbetrag, den der Kunde bezahlt — inklusive Versandkosten und inklusive Umsatzsteuer. Kostenloser Versand macht die Ware für dich also nicht gebührenfrei, sondern verschiebt die Versandkosten nur in den Artikelpreis, auf den ebenfalls Provision anfällt.

Wie viel Prozent nimmt Amazon wirklich?

Das hängt von der Kategorie ab. 15 Prozent gilt als Standardsatz für alle Kategorien ohne eigene Regelung, die offizielle Spanne reicht aber von 5 bis 45 Prozent. Elektronik, Computer, Großgeräte und Reifen liegen bei 7 Prozent. Prüfe vor jeder Kalkulation den Satz deiner konkreten Kategorie, statt mit einem Pauschalwert zu rechnen.

Wie hoch ist die eBay-Fixgebühr pro Verkauf?

Seit dem 12. Februar 2026 gilt eine zweistufige Fixgebühr: 0,35 € für Bestellungen bis 10 € Bestellwert und 0,45 € für Bestellungen darüber. Vorher lag sie einheitlich bei 0,35 €.

Sind die genannten Gebühren netto oder brutto?

Alle drei Plattformen weisen ihre Gebühren netto aus. Für deine Kalkulation ist aber die andere Richtung wichtiger: Der Prozentsatz wird vom Bruttobestellwert gebildet, während die Gebühr auf deinen Nettoumsatz drückt. Multipliziere den genannten Satz mit 1,19 (bei 7 Prozent Umsatzsteuer mit 1,07), dann kennst du den echten Anteil — aus 15 Prozent werden so knapp 18 Prozent.

Muss ich PayPal-Gebühren noch separat einrechnen?

Bei eBay nicht mehr. Die Zahlungsabwicklung läuft über eBay selbst, die Zahlungskosten sind in der Verkaufsprovision enthalten. Wenn du PayPal in deinem eigenen Shop einsetzt, fallen die Gebühren dort natürlich weiterhin an und gehören in die Kalkulation.

Fazit

Die richtige Verkaufspreis-Kalkulation ist kein Aufaddieren, sondern eine Rückwärtsrechnung. Wer Provision und Umsatzsteuer einfach oben draufschlägt, verschenkt bei jedem Verkauf rund ein Fünftel seines geplanten Gewinns — dauerhaft und unbemerkt.

Drei Dinge solltest du dir merken: Die Provision wird immer auf den Gesamtbetrag inklusive Versand und Umsatzsteuer berechnet. Der Prozentsatz hängt von deiner konkreten Kategorie ab, nicht von einem Pauschalwert. Und die Gebühren ändern sich mehrfach im Jahr — eine Kalkulationsvorlage von vor drei Jahren rechnet heute garantiert falsch.

Mit unserem kostenlosen E-Commerce-Preis-Kalkulator hast du diese Rechnung in wenigen Minuten sauber aufgesetzt und weißt bei jedem Produkt, welche Marge dir tatsächlich bleibt.

Hinweis: Alle Gebührenangaben in diesem Beitrag entsprechen dem Stand August 2026 und stammen aus den offiziellen Gebührenseiten von eBay, Amazon und Kaufland. Die Plattformen passen ihre Konditionen mehrmals jährlich an — verbindlich sind daher immer die verlinkten Originalquellen. Diese Angaben ersetzen keine steuerliche Beratung.

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