Drei Jahre hat die Entwicklung der siebten Version des Content Management Systems Drupal gedauert. Eines der Hauptziele war die Verbesserung Usability (Benutzerfreundlichkeit) und der Konfiguration. Die Struktur wurde komplett überarbeitet und erleichtert die Anpassung des CMS. Es wurden neue Funktionen und wichtigen Module in Drupal-Kern hinzugefügt, so das Benutzer, Entwickler und Unternehmen Zeit und Ressourcen sparen.

Einfache Bedienung

Die Handhabung von Drupal 7 wurde verbessert und damit leichter für den Endanwender bedienbar. Das Bearbeiten von Inhalten, die Navigation, die Verwaltung von Bildern und Dateien wurden vereinfacht. Drupal 7 wurde außerdem um 50 Standardmodule erweitert, so dass mehr Zusatzfunktionen wie die automatische Bildbearbeitung gleich enthalten sind.

Weniger Arbeit für Entwickler

Durch das Lego-ähnliche Baukastensystem bietet Drupal eine hohe Flexibilität. Inhaltstypen lassen sich über frei wählbare Felder (z.B. für Text, Video oder Audio) beliebig zusammensetzen. Das Feldersystem „Content Construction Kit (CCK)“ wurde in die Kerninstallation integriert und weiter ausgebaut (es heißt jetzt „Field Module“).

Die Programmierschnittstellen (API) wurden erweitert und Update-Prozesse wurden weiter vereinfacht. Entwickler können mit geringerem Aufwand sich noch besser in das System einklinken und Anpassungen vornehmen.

Sinnvoll für Unternehmen

Immer mehr große Unternehmen wie Ebay, Procter & Gamble , das Weisse Haus, Reuters oder der Springer Verlag verwenden Drupal, um ihren Projekte umzusetzen. Dank der optimierten Anbindung an externe Datenbanken kann Drupal 7 viel einfacher in bestehende Unternehmensstrukturen integriert werden.

Die 10 wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  1. Die neu strukturierte Benutzeroberfläche ermöglicht den direkten Zugang zu Bearbeitungsseiten und vereinfacht häufige Aufgaben. Dank der Überarbeitung des Dashbords, den Einsatz einer Admin-Toolbar, vertikale Tabs und Shortcut-Buttons spart man jetzt zusätzlich Zeit.
  2. Das Einbinden von Bildern ist jetzt Standard. Nutzer können beliebige Größen für ihre Bilder flexibel einstellen, sowie skalieren und beschneiden.
  3. Der Drupal 7-Baukasten lässt sich beliebig konfigurieren. In das System integriert wurde das Erstellen benutzerdefinierter Felder, welche an Inhalte, Nutzerprofile oder Taxonomy-Begriffe angebunden werden können.
  4. Bestehenden Erweiterungsmodule, neue Module oder Themes lassen sich jetzt durch einen Update-Manager, ohne Serverzugang aktualisieren und installieren.
  5. Drupal 7 unterstützt semantische Metadaten (RDF – Resource Description Framework, eine formale Sprache zur Bereitstellung von Metadaten im WWW), die zunehmend von Suchmaschinen wie Google und Bing (Microsoft) ausgelesen werden.
  6. Drupal 7 lässt sich problemlos in bestehende Systeme integrieren. Über eine neue Datenbank-Schnittstelle, die PHP Data Objects (PDO) Abstraktion verwendet, können Datenbanken wie SQLite, MySQL/ MariaDB und PostgrSQL angebunden werden. Zusätzliche Module integrieren viele weitere Datenbankenwie Oracle oder MS SQL Server.
  7. Drupal 7 ist schnell und stabil, was die Performance von größeren aber auch kleiner Seiten verbessert. Optimiert wurden zudem Javascript, CSS und das Caching-System.
  8. Ein eingebautes automatisiertes Testsystem für ermöglicht fortlaufendes Testen von selbstentwickeltem Programmcode, was die Sicherheit von Drupal 7 erhöht. Die neue Test-Umgebung enthält über 30.000 eingebaute Tests.
  9. Programmierer können durch Installationsprofile eine eigene Drupal-Distribution erstellen. Durch eine neue API und die Exportierbarkeit der Seitenkonfiguration können noch mehr Einstellungen in Programmcode vorgenommen werden.
  10. Drupal 7 verfügt über mehr als 800 Module, die einsatzbereit sind. Damit lässt sich nahezu jedes Webprojekt umsetzen. Weitere Module sind fortlaufend in Arbeit.

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