firefox-logo_smallNeben dem Internet Explorer, Google Chrome, Opera und Safari, gehört der Firefox mit zu den meist genutzten Webbrowsern. Seit heute steht er in der neuen Version 4 zur Verfügung. Es gibt viele Neuerungen, Verbesserungen und es wurden wieder diverse Fehler behoben.

Erst vor kurzem ist der Internet Explorer 9 (IE9) von Microsoft erschienen. Jetzt folgt auch die Alternative von Mozilla. Der Firefox 4 steht für Windows, MacOS und Linux als kostenloser Download zur Verfügung. Seine Beliebtheit verdankt er unter anderem den unzähligen Add-Ons, welche neue Funktionen zur Verfügung stellen und die Möglichkeiten erweitern. In vielen Linux-Distributionen wird er als Standard-Webbrowser mitgeliefert und erzielte dadurch eine hohe Verbreitung. Aber auch auf Windows-Systemen konnte er schnell überzeugen, da er bereits in der Vergangenheit viele Funktionen bot, die man bei anderen Browsern vergeblich gesucht hatte. Jetzt hat die Konkurrenz aufgeholt (teilweise überholt) und das Projekt muss innovativ bleiben, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Was ist neu?

Die Benutzeroberfläche wurde stark vereinfacht und aufgeräumt, so dass der Fokus auf der Webseite bleibt und nicht durch Leisten und Schaltflächen abgelenkt wird. Die Tabs erscheinen jetzt oberhalb der Adresszeile und können gruppiert werden.

Damit dem Anwender mehr Platz für die Webseite zur Verfügung steht, wurde die Statusleiste entfernt. Um den Überblick bei vielen geöffneten Tabs nicht zu verlieren, können diese jetzt auf das Favicon reduziert werden. Dazu genügt ein Rechtsklick auf den Tab und es muss die Option „Als App-Tab anpinnen“ ausgewählt werden.

Die Konkurrenz (z.B. Google Chrome) bietet schon länger die Funktion, um eigene Lesezeichen oder Formulardaten über das Internet zu synchronisieren. So haben Sie auch von anderen Computern aus einen einfachen und schnellen Zugriff auf ihre Lieblingswebseiten. Diese Möglichkeiten wurden jetzt auch als Firefox Sync implementiert. Darüber hinaus werden beim Firefox 4 jetzt auch Tabs zwischen mehreren PCs abgeglichen.

Mozilla hat seinen Browser an die neuen Anforderungen angepasst und es wird deutlich, dass der Trend zu einfachen und übersichtlichen Benutzeroberflächen geht. Die Ausführung von JavaScript wurde durch die neue JägerMonkey Engine spürbar beschleunigt und HTML5 wird noch umfassender unterstützt. Moderne multimediale Inhalte können jetzt dank Hardware-Beschleuningung durch Direct3D 9 bei Windows XP, Direct3D 10 bei Windows Vista und 7, sowie OpenGL on Mac OS (OpenGL unter Linux soll folgen), besser dargestellt werden.

Eine komplette Übersicht (englisch) aller Neuerungen in Firefox 4 finden Sie auf der offiziellen Webseite von Mozilla.

Warum sollte die neue Version genutzt werden?

In erster Linie ist es Ihre Sicherheit beim Surfen durch das Internet, die Sie nicht gefährden sollten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine ältere Version von Firefox, Opera, Chrome, Safari oder dem Internet Explorer verwenden. Veraltete Browser weisen in den Bereichen Sicherheit, Kompatibilität und Schnelligkeit oft erhebliche Mängel auf. Darüber hinaus entwickeln sich Standards und Technologien weiter, denen nur ein aktueller Browser gerecht werden kann. Wer also zukünftig schnell, sicher und ohne Abstriche bei Funktionen im Web unterwegs sein möchte, der sollte keine alten Versionen mehr benutzen.

Sollten Sie immer noch eine Version 3.x oder älter verwenden, dann empfehlen wir auf Firefox 4zu aktualisieren, um weiterhin sicher und schnell im Internet arbeiten zu können. Eine sehr gute kostenlose Alternative ist aus unserer Sicht übrigens der Chrome 10 von Google. Er ist etwas schneller als der Firefox und es gibt auch unzählige nützliche Erweiterungen.

Hinweis

Achten Sie bitte darauf, dass Sie den Browser nur von der offiziellen Firefox Webseite kostenlos herunterladen. Nutzen Sie keine anderen Webseiten für den Download, die diese Software kostenpflichtig anbieten!

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